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Start Veranstaltungen 15.08. Joe Sturm - Müttersprooch
15.08. Joe Sturm - Müttersprooch
Freitag, 03. Juli 2026 um 00:00 Uhr

„Müttersprooch“ oder „wie die Schnüss jewaasse es!“

Eine informative und auch heitere Reise in Kölscher Sprooch über die Stadt Köln, ihrer Entstehung, Bedeutung und Lebensart der Menschen

Es ist nun so weit, Joe Sturm präsentiert sein neues Sommerprogramm in schönstem Dialekt. Zur Adventszeit im vergangenen Jahr fand sein vorweihnachtliches Programm „Heimatsprooch“ großen Anklang.

Hiervon inspiriert, verwendete er die letzten Monate intensiv um sich neue Anekdoten, Informationen, Gedichte und „Krätzjer“ rund um Köln einfallen zu lassen. Selbstverständlich werden einige gesangliche Einlagen ebenfalls für Kurzweil sorgen.

Sein zirka zweieinhalb stündiges Programm wird selbstverständlich ausschließlich im kölschen Dialekt vorgetragen. So wie es halt früher überwiegend in seinem familiären Umfeld gesprochen wurde.  Dies wurde ihm natürlich in erster Linie von seiner Mutter eingeprägt (Papp moht jo ärbeede john). Aus diesem Grunde rührt auch das Wortspiel seines neuen Programms her „Müttersprooch oder auch Muttersprooch“.

Viele definieren jedoch den Begriff Muttersprooch auch herrührend „us dem hillije Kölle“, genauer gesagt von der „Mutter Colonia“ her. Für Joe Sturm bedeutet dies jedoch kein Zwiespalt, beides lässt sich für ihn sowieso nicht trennen.

Die Subinformation in der Überschrift „Wie die Schnüss jewaasse es!“

soll bedeuten, dass sich die Zuhörer auf die rheinisch kölsche Ausdrucksweise einlassen müssen.

Es bedeutet auch, Kölsche (oder die die sich dafür halten), pflegen ab und an eine etwas derbere und direktere Ausdrucksweise. Diese kommt dem einen oder anderen Zuhörer auch manchesmal als ordinär daher. Dem ist jedoch bei weitem nicht so. Denn gerade der Kölner ist an Herzenswärme und Kontaktfreudigkeit so schnell von keinem anderen Lokalmatadoren übertreffbar.

Somit soll von vornherein betont werden, die Dialektische Reise die Joe Sturm mit seinen Zuhörern eingeht, beinhaltet satirische sowohl als auch kabarettistische Inhalte. Zart besaitete oder gar „Wokeness“ Anhänger sind an diesem Abend wohl nicht am richtigen Veranstaltungsort.

Das Programm beinhaltet viele Anekdoten jedoch auch fundierte Hintergrundinformationen aus der Stadt Köln, ihrem Umfeld und deren Einwohner.

So werden einige Begriffe und Werdegänge aus der Entwicklung von Köln, die im Laufe der Jahrtausende (genauer gesagt zwei an der Zahl) entstanden, Grundlage seiner Reise sein.

Die Geschichten und Anekdoten (ob zutreffend oder nicht, entscheidet der Zuhörer) welche zum Schmunzeln anregen sollen, gehören ebenfalls dazu. So wird neben der Entstehung von Köln während der Römerzeit, auch u.a. die Legende vom Kölner Original, dem Polizisten „Schnäutzerkowski“ der auf unnachahmliche Art an Problemlösungen heranging, wenn diese auch nicht immer so im Gesetzestext verankert waren.

Die wahre Geschichte der Kölner Heinzelmännchen, nicht so bekannte Informationen über berühmte Kölner Originale und vieles, vieles mehr. Die klassischen kölschen musikalischen Zärtlichkeiten über Köln und deren Menschen werden natürlich ebenso ihren Platz einnehmen. Diese sollen, wie bei all seinen Vorträgen, auch zum Mitmachen animieren.

Wer jetzt also Lust auf Kurzweil und „Muttersprooch“ bekommen hat, schaut einfach vorbei. Übrigens, sich vorab ein Plätzchen zu reservieren, wäre vielleicht ratsam.

Der Eintritt ist wie immer „Ömmesöns“, es geht jedoch ein Hut herum